Youth in world practice


erarbeitet mit Jugendlichen berufliche Perspektiven in globaler Verantwortung!

Im Rahmen dieses Projektes bieten wir den teilnehmenden Schulklassen Informationen und Kenntnisse über
  • Zusammenhänge von Arbeit und Wirtschaft in der eigenen Region und in der Welt

  • Bedeutung der Globalisierung von Arbeit und Arbeitsmärkten

  • Chancen und Risiken von Kooperation und Konkurrenz in multikulturellen Teams

  • Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen vor allem gegenüber Frauen und armen Ländern in der Weltwirtschaft

  • Chancen der Einflussnahme auf die Gestaltung des Wirtschaftsgefüges

  • ökologische Bedingungen zur Erhaltung der Mitwelt

  • Möglichkeiten der Übernahme von Verantwortung für eine gelingende Mitweltnachbarschaft
Gemeinsam mit den Lehrkräften der beteiligten Klasse (z. Z. aus der Hauptschule Erkelenz) führen wir die SchülerInnen im Verlauf von drei Schuljahren (8. - 10.) nicht nur im fächerübergreifenden Unterricht an diese Ziele heran sondern vor allem auch durch Projektwochen, Exkursionen und Betriebspraktika, unserem Vereinsmotto folgend
"Pädagogik für Erleben, Initiative und Lernen".

Angehende Schreinermeister
1. Station: Auftakt und erster Arbeitseinsatz
Die inhaltliche und gruppenbezogene Einstimmung erfolgt durch eine gemeinsame Projektwoche von Klasse und Projektteam. Erste berufliche Tätigkeiten wie Haushaltsführung, Geländepflege, Nähen, Anstreichen und Schreinern werden eingeübt. Die Bedeutung von Arbeitstugenden wie z.B. Pünktlichkeit, Sorgfalt und Ausdauer wird in der Kooperation erfahren.

2. Station: Exkursionen in Wirtschaft und Handel
Sechs Betriebe werden besichtigt und ermöglichen Erkenntnisse über Berufe, Arbeitsprozesse, Herkunft von Roh-/Vorstoffen und Mittel zur Produktion sowie über die Bestimmungsorte der Produkte. Wirtschaftliche und wirtschaftsgeografische Zusammenhänge und die Zusammensetzung der Belegschaft in Bezug auf Nationalitäten und Geschlecht werden auch ermittelt.

3. Station: Erstes Schülerbetriebspraktikum
Das Praktikum fördert laut Erlass des Schulministeriums "ein zeitgemäßes Verständnis der Arbeitswelt sowie technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge". Instruktion und Einvernahme des Betriebspersonals und Praktikumsbesuche durch die Projektmitarbeiter unterstützen die Schüler, fremde wie auch eigene Arbeits- und Verhaltensabläufe zu erkennen und zu entwickeln.

4. Station: Praxisunterricht im Ausland
Mit einer intensiven dreiwöchigen Begegnung der Projektteilnehmer mit ausländischen SchülerInnen in deren Heimat wird ein grenzüberschreitendes Miteinander initiiert. Dabei sollen zuvor gewonnene Kenntnisse und Fertigkeiten bei gemeinsamen Arbeiten angewandt und vertieft werden.

5. Station: Zweites Schülerbetriebspraktikum
Das zweite dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum wird wie die 3. Station durchgeführt und ebenfalls intensiv von Projektmitarbeitern begleitet.


Youth in World Practice wird gefördert aus Mitteln des Xenos-Programms, das vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gesteuert wird. Dieses Programm, das zu großen Teilen aus Mitteln des "Europäischen Sozialfonds 1" finanziert wird, verfolgt das Ziel, Maßnahmen, die sich gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft richten, mit Ansätzen gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Rassismus zu koppeln.



Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der   "Uni Köln, Fachgebiet Sozialpädagogik", dort unter "Infos und Materialien" / "Forschungsprojekte" oder direkt beim "PFEIL". Kontaktadressen finden Sie hier:   Kontakte.

Pfeil e.V.   -   Pädagogik für Erleben, Initiative und Lernen http://www.pfeil.org